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| Forschungsstellen daran beteiligt. Das IfE wird, u.a., die
Untersuchung relativistischer Phänomene im Erde-Mond-System mit Hilfe von
Lunar Laser Ranging intensivieren, die Nutzung neuer Uhren-Technologie für
GNSS-Positionierung erforschen und den Einsatz neu entwickelter Quantensensoren
für geodätische Messungen untersuchen. Dies erfordert die hochgenaue
Modellierung der zugrunde liegenden Effekte, womit wesentliche Beiträge
hin zur mm-Geodäsie und einem globalen geodätischen
Beobachtungssystems (GGOS) geleistet werden. |
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| Der
Projektname QUEST steht für
Quantum Engineering and Space-Time
Research. QUEST verbindet Quantenphysik und Raum-Zeit-Forschung - zwei bisher
gegensätzliche Denkmodelle der Physik. Die Methoden der Quantenphysik
sollen mit Fragestellungen aus der Relativitätstheorie verbunden werden;
Anwendungen, zum Beispiel in der Klimaforschung und Erdmessung, sollen
intensiviert werden. Ein Ziel von QUEST ist es, Messungen, die heute schon mit
hoher Genauigkeit möglich sind, noch präziser zu machen. Exakte
Messmethoden sind zum einen zur Überprüfung von Naturgesetzen oder
der Einsteinschen Relativitätstheorie nötig, zum anderen können
sie die bisher üblichen Verfahren zum Beispiel in der Erdbeobachtung vom
Boden oder aus dem All optimieren. Der theoretischen Physik ist es bisher nicht gelungen, die Welt der Quantenphysik mit der kontinuierlichen Relativitätstheorie von Raum, Zeit und Gravitation in einem physikalischen Modell zu vereinen. Physiker vermuten, dass eine einheitliche Beschreibung viele Fragen klären und neue Phänomene aufdecken kann. Dies ist eines der grundsätzlichen Anliegen von QUEST, dem sich die Projektteilnehmer mit Hilfe neuer Präzisionsmethoden annähern wollen. In den vergangenen Jahren sind durch Quanten-Technologie und Methoden des Quantum Engineering völlig neue Konzepte zur Präzisionsmessung von Länge, Zeit, Beschleunigung und Rotation entstanden. Ein Produkt daraus sind beispielsweise neue Atomlaser. Auch noch genauere Atomuhren sind möglich und nötig, um bei den Hochpräzisionsmethoden den Takt anzugeben. Die interdisziplinäre Grundlagenforschung steht in enger Verbindung zu Anwendungsbereichen aus der Technik und Erdsystemforschung. Die neu entwickelten Technologien sollen für, zum Teil neuartige, hochpräzise geodätische Messungen eingesetzt werden. Sie verbessern beispielsweise Satellitennavigationssysteme oder Erdbeobachtungssatelliten. Herkömmliche Erdbeobachtungssatelliten liefern bereits Daten zur Gravitation, aber mit einem feineren Netz an genaueren Datenpunkten ließen sich die Massenverlagerungen auf dem Planeten viel detaillierter beobachten. QUEST will die physikalischen Vorraussetzungen und Methoden dafür schaffen. Für QUEST haben sich die Institute zusammengetan, die auf den Gebieten der Forschung mit einzelnen Atomen, Atominterferometern, atomaren Quantensensoren, Lasern und Atomuhren, der Astronomie mit Gravitationswellen sowie der Erdbeobachtung und Geodäsie arbeiten. Gerade diese Verknüpfung so unterschiedlicher Fachgebiete wird entscheidend zur Lösung der wissenschaftlichen Probleme beitragen. Beteiligte Institute an der Leibniz Universität Hannover sind:
Weitere Informationen finden Sie unter www.quest.uni-hannover.de. Click here to read more ... |
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| aktualisiert vom webmaster am 04.12.2007 |
Institut für Erdmessung |
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