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| Phase 4: Digitalisierung
der Platten |
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Für das eigentliche Scannen der Platten wurde ein DIN A3 Scanner
(Epson) und wegen des zu erwartenem Datenvolumens ein Hochleistungsrechner
(DELL) aus den Fördermitteln angeschafft.
Das Bild zeigt Dr.
Burkhardt vom ARI, der für die Hard- und Softwarekonfiguration im Rahmen
des Projektes zuständig ist. |
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Der Scanner:
Der Scanner ist ein Epson 10 000XL A3
Durchlichtscanner, dessen Vorläufer weltweit an einigen Instituten zur
Digitalisierung astronomischer Platten eingesetzt wird.
- Scannfläche: 437 x
310 Millimeter,
- Optische Auflösung:
2400dpi,
- Range:
16bit/pixel,
- Autofokus und manueller
Fokus über die Software
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Der
Rechner:
Der Rechner hat einen Intel Pentium 4 Prozessor, getaktet
mit 3.4 GHz, zwei GB RAM und vier schnellen Festplatten von jeweils 400GB und
wurde von der Firma Dell gebaut und geliefert. Betriebssysteme sind Windows XP
und Linux. |
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Das Scannen der Platten:
Da die Plattengröße
356 x 356 Millimeter beträgt, die Scannfläche vertikal aber nur 310
Millimeter beträgt, werden die Platten in zwei Lagen überlappend
gescannt werden.
Scannauflösung, Abbildungsmaßstab,
Auflösung und geschätzes Datenvolumen:
Die Scanns werden
mit einer Auflösung von 1800dpi gescannt. Dabei müssen die Rohscanns
schon möglichst perfekt sein, da eine anschließende Bildverarbeitung
bei Dateigrößen von ca. 800Mb wohl nicht praktikabel sein
dürfte. Die Datein werden im astronomischen fit-Format
abgespeichert. |
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Daraus bestimmen sich die
folgenden Größen (ca):
- Bildgröße:
25.051 x 15.416 Pixel
- Dateigröße:
ca. 1.6 GB pro Platte
- Scannzeit pro Platte:
ca. 90 Minuten
- Abbildungsmaßstab:
1 Pixel ca. 1 Bogensekunde
- Datenvolumen (inkl. der Dokumentationen): ca. 1
Terabyte
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Die endgültigen
Test´s zum Scannen haben begonnen, zur Zeit gibt es noch einige kleinere
Probleme mit der Speicherplatzzuweisung unter Windows XP.
Bevor das
endgültige Scannen der Platten gestartet wird, steht noch eine
Untersuchung zur geometrischen Genauigkeit des Scanners aus. Dazu wird eine
hochpräzise Testgitterplatte eingesetzt (240 x 240 Millimeter mit
Kreuzmarkierungen im Millimeterabstand, Genauigkeit der Kreuze ±
0.001Millimeter). Aus den Testscanns wird dann die geometrische Verzeichnung
des Scanners bestimmt und ggf. als Korrektur bei einer anschließenden
astrometrischen Vermessung der Platten angebracht. |
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Die Scannergebnisse der Test sehen so gut aus, dass zu erwarten ist,
dass die Platten des Palomar-Leiden und der Trojan Surveys unter Einbindung der
modernen astrometrischen Fixsternkataloge (z.B. UCAC 1+2,) erneut und deutlich
verbessert ausgewertet werden können.
Phase 4 des Projekts wurde
Ende 2005 beendet.
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